Roman Josi ist am Morgen in Helsinki eingetroffen. Der NHL-Verteidiger wird heute zum ersten Mal mit der Nationalmannschaft trainieren. Im Anschluss an das Training findet eine Medienorientierung statt an der Roman Josi den Schweizer Medienschaffenden für Fragen zur Verfügung stehen wird. Exklusiv für Swiss Icehockey hat sich Roman Josi schon kurz Zeit genommen.
SIH: Hallo Roman, willkommen in Helsinki, willkommen bei der Nationalmannschaft! Vorab ganz allgemein: wie geht es Dir?
Josi: Mir geht es sehr gut, danke! Ein bisschen Jetlag spüre ich schon. Die Reise war recht lang. Ich bin gestern um 10 Uhr amerikanischer Zeit mit meinen Teamkollegen aus Nashville, Sergei und Andrei Kostitsynins, ins Flugzeug gestiegen, und erst gerade vor Kurzem hier in Helsinki angekommen. Aber abgesehen davon geht es mir bestens. Ich freue mich hier zu sein!
SIH: Werfen wir einen kurzen Blick zurück. Wie fällt Dein Résumé über die vergangene Saison aus?
Josi: Persönlich bin ich zufrieden. Der Start in die Meisterschaft verlief aufgrund meiner Verletzung natürlich nicht optimal. Aber danach habe ich mich immer besser gefühlt. Ich habe den einen oder anderen Rookie-Fehler gemacht, mich aber im Verlauf der Saison an alles gewöhnt und viel gelernt. Natürlich war das schnelle Aus in den Playoffs eine bittere Erfahrung.
SIH: Konntest Du die Nationalmannschaft verfolgen, oder brauchst Du nun zuerst ein „Up-Date"?
Josi: Ja, ich habe mich über die Nationalmannschaft auf dem Laufenden gehalten. Leider konnte ich die Spiele nicht live sehen. Aber ich habe Zeitungen gelesen und weiss Bescheid. Die Jungs haben gute Matches gezeigt bislang! Die starken Leistungen in den letzten beiden Spielen gegen Finnland und Kanada wurden leider nicht belohnt.
SIH: Nun stehen noch drei Spiele in der Gruppenphase auf dem Programm. Wie beurteilst Du die Gegner, Frankreich und die Slowakei am Wochenende und die USA, mit Deinem Teamkollege Craig Smith, am Dienstag?
Josi: Wir haben sicher gegen alle Teams die Chance auf einen Sieg! Frankreich und die Slowakei sind wohl eher schlechter dotiert als wir. Ein Spaziergang wird es aber deshalb nicht werden. Die USA haben eine sehr gute Mannschaft. Vorderhand gilt der Fokus aber dem Spiel gegen Frankreich. Wir wollen drei Punkte holen!
SIH: Vielen Dank für das Interview und viel Erfolg!


